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Samstag, 25. Juli 2009

Mein vorletzter Freitag und das Niveau der anderen

Mein vorletztes freies Wochenende! Und das begann ganz gemütlich im Gasthaus des Vertrauens, wo ich mir gemeinsam mit ein paar lieben Menschen an unserem Fußball-Stammtisch das Freundschaftsspiel Köln gegen Bayern anschaute. Es war total witzig. Während wir so am Klönen waren, machte sich Dominik mit ein paar Schmiede-Plakaten unterm Arm auf den Weg durch das St. Wendeler Kneipenleben. Leider sträubten sich ganz viele Wirte dagegen, ein Plakat eines "Konkurrenten" aufzuhängen, dass kenn ich halt von Köln noch anders. Kann man halt nichts machen. Die Flyer habe ich später dann gemeinsam mit Dome und Tamara an Hnderten von Scheibenwischern auf den Parkplätzen verteilt. Auch später auf dem Weg zum Bahnhof habe ich noch ganz viele Autoscheiben damit verziert. Zuhause angekommen war ich noch bei Beate und habe dort erstmal die diversen News serviert bekommen, unter anderem die aus meinem Posting von eben. Ich ließ mir meine Wut darüber allerdings nicht anmerken und dachte mir nur, auf welches geistige Niveau sich manche Menschen aus Neid herablassen. Nun ja, trotzdem war's noch ganz nett am nächtlichen Tresen bei Beate und ich hab's auch noch recht lange ausgehalten.
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Samstag, 13. Juni 2009

Drei Tage wach

Dann werd ich mal versuchen, die letzten drei Tage so knapp wie möglich zusammen zu fassen. Der Stammstisch am Mittwoch Abend fing an wie immer, doch entwickelte sich im Laufe des Abends zu einem kleinen Event. Während wir anfangs in unserer üblichen 6-Mann-Würfelrunde da saßen, wurde die Runde mit der Zeit immer größer und größer, so daß wir am Ende zu 15. oder 20. waren und noch den einen oder anderen Tisch hinzu stellen mussten. Es war total witzig und sehr alkohollastig, so dass ich am Donnerstag Morgen leichte Schwierigkeiten hatte, mich an die letzten Stunden des vergangenen Abends zu erinnern.
Der Donnerstag selbst fing bedingt durch die leichten Nachwehen vom Vorabend und das miserable Wetter draußen ziemlich scheiße an. Ich wollte partout nicht von der Couch aufstehen, am liebsten hätte ich die Rollläden runter gelassen und einfach nur darauf gewartet, dass dieser Tag endlich vorüber ist. Es war kalt und stürmte, und alle zehn Minuten schauerte es aus Kübeln. Nachmittags rief dann Sascha an und fragte, ob ich denn nicht Lust hätte, mit ihm und Dirk zum Guildo Horn-Konzert zum Bostalsee zu fahren. Große Lust darauf hatte ich zwar nicht, doch vielleicht war es ja gut, mal an die frische Luft zu gehen. Mittlerweile hatte es auch aufgehört zu stürmen und der Himmel zeigte sogar die eine oder andere blaue Stelle. Als wir nach unseren kurzen Stalker-Umweg über Nicole in Bosen angekommen waren, gingen wir erst mal eine Runde am Strand spazieren, tranken ein Pils und der Tag begann plötzlich, mir zu gefallen. Das Konzert war aufgrund des Wetters in die Halle verlegt worden, die sich auch relativ schnell füllte. Guildo Horn muss man zwar mal live gesehen haben, doch wenn man ihn wie ich in den letzten 17 Jahren unzählige Mal erlebt hat, ist es irgendwann auch mal genug. Wir standen etwas abseits, um nicht jede Liegestütze und Kniebeuge mitmachen zu müssen und andauernd den Meister zu huldigen, hatten aber trotzdem Spaß. Als das Konzert gegen halb 10 vorbei war, hatten wir plötzlich strahlend blauen Himmel, so dass wir noch gemütlich ein Bierchen im Biergarten trinken konnten. Ich war so glücklich, dass ich mitgefahren war und nicht den ganzen Tag hinter verschlossenen Fenstern auf der Couch verbracht habe. Sascha und Dirk setzten mich zuhause ab und ich ging noch zu Beate. Dort war erstaunlicher Weise noch einiges los. Anscheinend war irgendwo in der Nähe eine private Emo-Party, denn andauernd kamen irgendwelche einäugigen lippengepiercten Jungs und Mädels in karierten Jacken und Chucks rein und sangen komische Lieder. Ich hatte meine wahre Freude und blieb noch ein Weilchen...
Gestern morgen bin ich dann früh aufgestanden und hab' mich erstmal auf den Weg zur Agentur für Arbeit gemacht. Vom 1. bis 31.7. werde ich ja arbeitslos sein, das hatte ich dort zu melden. Dass ich mich hierfür ausgerechnet an diesem Brückentag entschieden habe, war definitiv eine dumme Entscheidung, denn die Hälfte der Mitarbeiter hatte Urlaub. Entsprechend lang war die Wartezeit. Nach fast zwei Stunden hatte ich es allerdings hinter mir, war danach kurz zuhause und eine halbe Stunde später musste ich auch schon weiter. Diesmal ging es zu einer Beerdigung. Ein ehemaliger Mitschüler von mir war die Tage an einem Gehirntumor verstorben und gestern war die Beisetzung. Beerdigungen sind nie schön, dennoch habe ich mich wahnsinnig gefreut, viele Leute aus meinem Jahrgang wieder zu sehen, die ich zum Teil zwanzig Jahre und länger nicht mehr gesehen hatte. Nach der Beerdigung waren wir noch mit einigen aus dem Jahrgang im wunderschönen Hofgut Imsbach ein paar Bier trinken und plauderten über alte Zeiten. Schade eigentlich, dass unser für heute geplantes Jahrgangstreffen aufgrund des Todes von Dirk E. ausfällt...
Gestern Abend war ich auf dem Sankt Wendeler Stadtfest, aber das erzähle ich dann morgen, denn mir tun vom vielen Schreiben jetzt die Finger weh...
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Sonntag, 7. Juni 2009

Kurze Wortmeldung zum Wochenende

Nachdem ich eben einen Anruf erhielt, ob ich denn noch lebe, ob irgendetwas passiert sei, weil seit Donnerstag nichts Neues mehr auf meinem Blog steht, werde ich mich mal kurz zu Wort melden und ein paar Zeilen zum vergangenen Wochenende schreiben. Eigentlich gibt es gar nicht viel zu berichten. Freitag habe ich wie immer bis 19.50h gearbeitet, war danach noch mit Sascha auf ein paar Bier im Gasthaus des Vertrauens. Dort war allerdings so ziemlich gar nichts los, so dass wir irgendwann aus Langeweile mit der Frau Chefin eine Runde würfelten, damit die Zeit schneller vergeht. Samstag war mein vorletzter Samstag im Büro, der verging auch ganz schnell, da es nur viereinhalb Stunden waren, die ich arbeiten musste. Den Nachmittag habe ich zum größten Teil damit verbracht, meine mp3-Sammlung zu sortieren, habe Unmengen an neuer Musik runtergelanden, die ich in Zukunft in der "Schmiede" wohl brauchen werde znd hab' ein wenig an Plakaten rumgebastelt.
Abends wollte ich mit dem Lieblings-Emo in die Stadt fahren, der hatte plötzlich keine Lust mehr, so dass ich ein paar Stunden mit Sascha und Dirk unterwegs war. Eigentlich war's ganz lustig. Nachts war ich noch auf ein Bier bei Beate und habe heute mal ganz lange geschlafen, die Bude geputzt und hab mich danach wieder an die mp3s gesetzt. Nun komme ich gerade vom Wahlbüro, habe meine Stimmen abgegeben und werde mir gleich erst mal nen Kaffee kochen. Wen ich gewählt habe? Ich glaube, das gehört hier nicht hin, ich würde es mir mit einigen Leuten verscherzen:-)
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Montag, 1. Juni 2009

Pfingstbier und Plauderabend

Heute habe ich einfach mal lange geschlafen, danach das schöne Wetter auf dem Balkon genossen und dann den ganzen Tag nur rumgegammelt. Als ich merkte, dass meine Zigaretten zu Ende gingen und ich wohl oder übel doch noch raus musste, wollte ich das Ganze gerade mit einem Pfingstbier bei Beate verbinden. Wie ich im ICQ erfuhr, hatte der Lieblings-Emo zufällig auch gerade Durst und ganz überraschend kam just in dem Moment auch noch ein Anruf von Sascha und Dirk, die gerade bei Beate saßen und ein Pfingstbier tranken. So hatten wir gemeinsam an diesem langweiligen Feiertag doch noch ein paar schöne Nachmittags-Stündchen in der Dorfkneipe.
Gestern war's eher gemütlich. Ich traf mich mit meiner alten Freundin Sandra, die ich nur alle Schaltjahre mal sehe, im Gasthaus des Vertrauens und erlebte einen äußerst netten Plauderabend. Es war trotz Feiertag eher tote Hose, doch das war egal, wir hatten einen schönen Abend, haben uns amüsiert über anwesende Gäste, erzählten uns lustige Anekdoten aus alten Zeiten. Sandra fuhr mich irgendwann nach Hause, wo wir bei Beate noch einen Absacker trinken wollten. Vor der Kneipentür lief uns mein Lieblings-Emo mit einem Kumpel in die Arme, die wohl auch noch ein Bierchen trinken gehen wollten. Allerdings hatte Beate leider gerade zugemacht, so dass wir gemeinsam noch zwanzig Meter weiter in der Marktschänke landeten. Dort war zwar nicht mehr viel los, aber da es der einzige Laden war, der um die Uhrzeit noch geöffnet war, blieben wir noch ein Weilchen und hatten unseren Spaß.
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Sonntag, 31. Mai 2009

Netter Abend, nette Runde, nette Musik

Es war ein total witziger Abend gestern. Auch wenn die Stadt irgendwie ausgestorben zu sein schien, denn es war nichts los in St. Wendel. Schade eigentlich, denn im Gasthaus des Vertrauens spielten HSG. Es füllte sich zwar ein wenig im Laufe des Abends, doch eine volle Bude sieht anders aus. Trotzdem war's geil. So geil, dass ich die Band gleich mal für unsere Kirmes engagiert habe. Als ich zuhause war, war ich noch viel zu aufgedreht, um schon schlafen zu gehen und bin nochmal weitergezogen. Bei Beate ging's dann in netter Runde noch ganz lustig zur Sache und wir hatten noch ziemlich viel Spaß. Allerdings hatte ich dann irgendwann auch genug und bin um 3 Uhr wieder nach Hause gegangen. Netter Abend also, viel Spaß gehabt und eine Menge gelacht.
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Sonntag, 17. Mai 2009

Wieder eine Woche Überstunden, ein wenig Freizeit und der erste Geschäftstermin

Der ESC ist vorbei, nun wird es mal wieder Zeit, sich um die wichtigen Dinge des Lebens zu kümmern. Die vergangene Woche war ziemlich anstrengend. Im Büro war total viel zu tun und ich musste mal wieder 14 Stunden mehr arbeiten als im Dienstplan standen. Bei anderen waren es sogar 20 und mehr. Doch irgendwie tangiert mich das alles gar nicht mehr so wirklich, denn ich weiß ja, dass meine Tage dort gezählt sind und ich in ein paar Wochen schon mein neues Leben beginne. So habe ich auch das Teamleiter-Seminar, wo ich letzten Mittwoch und Donnerstag teilnehmen sollte, abgesagt. Am Donnerstag hatte ich dafür meinen seit langer Zeit ersten "Geschäftstermin", und zwar mit meinem Freund F., der nun das Logo für meine neue Kneipe entwirft und zukünftig auch für die Homepage der Schmiede verantwortlich sein wird. Ob ich dieses Blog dann einstellen werde, weiß ich noch nicht genau, könnte allerdings gut sein.
Am Freitag musste ich dann wieder neun Stunden arbeiten und weil wir wieder einmal so viel zu tun hatten, wurde sogar mein Urlaub nächste Woche in Frage gestellt. Bei mir bewirken solche Maßnahmen und Drohungen allerdings genau wie bei einigen anderen KollegInnen exakt das Gegenteil, so dass wir es uns in der Mittagspause mir Bier und Wein gut gehen ließen. Der Urlaub wurde dann zum Glück doch genehmigt.
Am Freitag Abend fuhr ich auf direktem Weg nach der Arbeit nach St. Wendel, wo ich mit Sascha, Dirk und Tamara den Abend im Gasthaus des Vertrauens verbrachte. Allerdings war ich totmüde und bin auch nach zwei Stunden wieder nach Hause gefahren. Dort fiel ich direkt ins Bett, wurde 6 Stunden später wieder geweckt und der tägliche Alltag im Büro ging von vorne los. Zum Glück hatte ich um 14 Uhr Feierabend. Und Urlaub! Nach Dienstschluss war ich dann noch kurz in der Stadt zum Einkaufen und fuhr nach Hause. Die Bundesliga verfolgte ich via Live-Ticker im Netz, machte mich danach auch schon wieder fertig für unsere Grand Prix-Party in kleinem Kreise. Die war bei Sascha zuhause, wo ich gegen halb 9 mit Knabbergebäck und Stimmzettel ankam. Der Samstag Abend stand ganz im Zeichen des ESC, wir hatten jede Menge Spaß und vertippten uns zum Teil gewaltig.
Danach hatte ich noch keine Lust, schon nach Hause zu gehen und bin, weil ich ja sowieso ein Taxi nehemen musste, noch ins Gasthaus des Vertrauens, wo ich es noch bis 3 Uhr heute morgen aushielt.
Heute war ich dann zum Grillen bei meiner Mutter und heute Nachmittag nur kurz hier im Ort unterwegs, um zu hören, ob es irgendwelche Neuigkeiten gibt. Gab es allerdings nicht. Ich trank zwei Bier bei Beate und war auch kurze Zeit später schon wieder zuhause.
Und nun habe ich eine Woche Urlaub vor mir, in der ich mir recht viel vorgenommen habe. Daher werde ich mich nun mal hinsetzen und eine To-Do-Liste fertige für die nächsten Tage.
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Sonntag, 3. Mai 2009

Traum-Wochenende

Es war ein tolles Wochenende! Drei Tage frei, ein wunderbarer Hexen-Abend im Gasthaus des Vertrauens und meine Schwester war aus Köln angereist. Sie hatte gestern mit ihren früheren Mitschülern ein Klassentreffen und musste daher recht früh in St. Wendel sein. Durch die guten Neuigkeiten des Tages war ich übermäßig gut gelaunt und bin bereits um 19 Uhr mit ihr in die Stadt gefahren, schließlich hatte ich ja was zu feiern. Etwas ungewohnt saß ich bereits um halb 8 bei Merschers und ließ den Abend erstmal langsam angehen. Es war zwar nicht sonderlich viel los, ich unterhielt mich ein wenig mit dem Chef und trank an meinem Fläschchen Bier. Im Laufe des Abends wurde es zwar nicht erheblich voller, doch die Stimmung wurde noch recht nett. Allerdings nicht zu vergleichen mit meiner eigenen Stimmung, so gut drauf war ich schon ewig nicht mehr. Zur Krönung kam dann auch noch S. rein und ich war im siebten Himmel. Trotzdem nahm ich den Bus um Mitternacht, ich wollte nicht schon wieder versumpfen und mit dem Taxi nach Hause fahren. Zuhause angekommen, nahm ich noch ein Gute-Nacht-Gatränk bei Beate, denn ich war einfach noch viel zu aufgedreht, um schon schlafen zu gehen.
Heute Mittag habe ich mit meiner Schwester zusammen gekocht, es gab Schnitzel und frischen Spargel, danach noch etwas gequatscht und dabei meinen nächsten Köln-Besuch angekündigt. Ab dem 18. Mai habe ich nämlich Urlaub, dann werde ich mal wieder in meine alte Heimat fahren. Meine Schwester musste um 14h wieder fahren, schließlich spielte ja um 17 Uhr der FC, da wollte sie wieder in Köln sein. Ich war eben noch kurz zum Fußball schauen bei Beate, danach noch 'ne Currywurst im Imbiss essen und habe dort erfahren: Die Haifischbar schließt bald! Ich muss gestehen, diese Botschaft kam jetzt nicht sooo überraschend. Als ich eine halbe Stunde vorher erfahren habe, dass sogar am "Tanz in den Mai"-Abend wieder einmal geschlossen war, habe ich mit einer solchen Meldung schon gerechnet.

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Sonntag, 26. April 2009

Sonne, Party und Büro

Als ich heute morgen gegen zehn wach wurde, gab die Sonne tatsächlich so ziemlich alles, was Ende April möglich ist, so dass ich mich erstmal mit einer großen Tasse Kaffee auf den Balkon verzog und meinen freien Tag genoss.
Der Freitag war übrigens mal wieder mehr als nett. Als ich mit Steven im Gasthaus des Vertrauens ankam, ging die Karaoke-Party gerade los und wie immer am letzten Freitag im Monat füllte sich die Kneipe innerhalb kürzester Zeit. Man kann ja von derartigen Karaoke-Parties halten was man will, aber die Stimmung ist irgendwie immer genial. Schade, dass Horny absagte, ich hätte ihn gerne wieder gesehen. Aber im Juni weilt er nochmal im Saarland, dann werden wir uns auf jeden Fall treffen. Irgendwie ging der Abend viel zu schnell vorbei und ich zählte während der gesamten Zeit bei Merschers die Stunden und Minuten, die mir noch blieben, bis mein Wecker mich am Samstag Morgen daran erinnerte, dass ich arbeiten muss. Gegen Mitternacht fuhr ich mit dem Lieblings-Emo im Bus nach Hause und fiel dort auch sofort in mein Bett, denn ich war nicht nur leicht angetrunken, sondern auch hundemüde und hatte unheimliche Angst, morgens zu verschlafen.
Als nach fünf Stunden Tiefschlaf schließlich der Wecker klingelte, dachte ich, es sei noch mitten in der Nacht. Trotzdem ging es nach einer kalten Dusche und jeder Menge Kaffee irgendwie und ich war auch pünktlich im Büro. Es waren ja nur 300 Minuten, die ich arbeiten musste. Umso glücklicher war es, als ich endlich Feierabend hatte. Zuhause angekommen, legte ich mich erstmal in die Sonne, verfolgte per Live-Ticker die Bundesliga und war danach bei meiner Mutter zum Grillen eingeladen. Abends wollte ich dann eigentlich zuhause bleiben, doch irgendwie zog es mich nach Deutschland sucht den Superstar noch ins Kaff. Bei Beate trank ich dann noch das eine oder andere Bier, wir schauten uns gemeinsam die Entscheidungsshow von DSDS an, nebenbei wurden Wetten abgeschlossen, ob denn nun Sarah oder Dominik gehen muss, es war insgesamt 'ne nette Stimmung. Allerdings war ich nicht lange dort, denn auch gestern fielen mir irgendwann die Augen zu und ich wollte einfach nur schlafen, was ich dann um halb 2 auch tat.
(Für die Fotofreunde: Die Bilder von der Karoke-Party gibt es seit gestern in der Merschers-Gruppe bei wkw und demnächst hoffentlich auch auf www.merschers.de)
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Freitag, 10. April 2009

Stammtisch im Wohnzimmer

Okay. Das Foto ist scheiße. Aber es war ein wunderschöner Abend gestern. Ich war zwar ziemlich angezickt, weil man im Büro mal wieder vorausgesetzt hat, dass die Angestellten kein Privatleben haben und freiwillig "etwas" länger bleiben wollen. Ich "wollte" nicht und bin daher auch pünktlich wie es in meinem Dienstplan steht nach Hause gegangen - im vollen Bewusstsein möglicher Konsequenzen. Und dann der Abend. Nach kurzem Hin-und-Her-Telefonieren, wo wir denn unseren Stammtisch machen werden, da wir gleichzeitig Fußball schauen wollten, beschlossen wir, uns im Bistro zu treffen, um dann, sollte dort kein Fernseher aufgebaut sein, weiterzuziehen zu Beate. Großzügig öffnete die freundliche Kellnerin Sabine uns spontan das "Wohnzimmer", einen Nebenraum der Kneipe, wo normalerweise nur irgendwelche Besprechungen statt finden, wo es allerdings einen Fernseher gibt. In heimischer Athmosphäre saßen wir dann schließlich dort vor Gardinen am gedeckten Tisch vor Wohnzimmerschrank und Kleiderständer, begannen zu knobeln und verfolgten nebenbei die das peinliche Champions-League-Viertelfinale im Farbfernseher. Je später der Abend, desto mehr Leute wurden wir und es wurde richtig spaßig. So spaßig, dass ich erst nach 1 Uhr zuhause war und es mir heute morgen, als ich um kurz nach 8 wieder raus musste, gar nicht so gut ging.
Mein Einfach-so-gehen von gestern blieb heute erst einmal ohne Folgen, obwohl ich dachte, ich müsse als allererstes mal mit meinem Teamleiter ins Büro. Erst einmal. Die Rache kam dann mit dem Dienstplan für die nächste Woche, der mir heute meine Laune für den Rest vom Tag gründlich versaut hatte. Doch möchte ich mich gar nicht weiter aufregen, denn morgen ist Feiertag und ich habe einen Tag frei! Am Samstag werde ich mich dann zu allererst bei meiner Chefin beschweren, denn so lasse ich mich nicht behandeln! Arbeitsverträge sind schließlich dazu da, um von beiden Vertragspartnern eingehalten zu werden, oder sehe ich da jetzt etwas falsch?!
Nach Feierabend war ich dann eben noch kurz bei Beate auf zwei Bierchen und werde mich nun noch ein paar Minuten der televisuellen Unterhaltung hingeben und dann einfach nur schlafen. Falls mir eine meiner Badehosen noch passt, gehe ich morgen ins Schwimmbad. Gute Nacht.
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Samstag, 4. April 2009

"Feier"abend

Es war, wie ich vermutet hatte: Der Feierabend entwickelte sich tatsächlich zum Feier-Abend und wurde noch zu einer richtig langen Nacht. Zwar hatte ich anfangs mit dem Gedanken gespielt, in Saarbrücken zu bleiben und dort ein wenig auf die Piste zu gehen, bin dann allerdings doch zum Bahnhof gerannt und habe in allerletzter Minute noch den Zug nach St. Wendel erreicht. Im Gasthaus des Vertrauens war nicht sonderlich viel los, wir knobelten ein paar Runden, nebenbei schielten wir auf das Bielefeld-Schalke-Spiel, bis Sascha und Dirk irgendwann nach Hause gingen und ich mit Frau U. alleine an unserem Tisch saß. Spontan entschieden wir uns, zu Beate zu fahren und dort noch das eine oder andere Bierchen zu trinken und schon saßen wir im nächsten Bus. Bei Beate war es noch erstaunlich voll für diese Uhrzeit, immerhin war es bereits nach Mitternacht, als wir dort ankamen. Auch die Stimmung war klasse, wenn auch ein Großteil der anwesenden Gäste diese nicht mehr so richtig wahrnehmen konnte. Trotz der leicht nervigen Trance-Musik hatten wir jede Menge Spaß, dass wir gar nicht merkten, wie schnell doch die Zeit verging. Irgenwann in der Nacht, gegen 3 oder so, bestellten wir für Frau U. den Notarztein Taxi und auch ich machte mich auf den Heimweg und freute mich, heute ausschlafen zu können.
Das tat ich heute auch tatsächlich mal und bin erst um 11 Uhr aufgestanden. Zwar noch mit leichten Nachwirkungen der diversen Biergetränke von letzter Nacht habe ich dann erst mal in der wunderbaren Frühlingssonne meinen Kaffee geschlürft wurde erstaunlich schnell wieder fit.
Nun werde ich mal ein wenig die Bude auf Vordermann bringen und dabei gleich die Bundesliga im Radio verfolgen....
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Sonntag, 29. März 2009

Anfänger Metall

Seit langem war ich gestern mal wieder in der Haifischbar. Eher zufällig, ich war mit dem Lieblings-Emo bei Beate am Fußball schauen, als irgend jemand erwähnte, dass im Sharks gestern Abend eine Live-Band spielt. Da fiel mir ein, dass ich diesen Abend ja sogar in irgendeinem meiner Netzwerk-Kalender markiert hatte, weil mich vor Wochen schon jemand zu diesem Event eingeladen hatte. Also gingen wir nach dem Länderspiel dann mal Richtung Sharks. Dass es dort laut werden wird, hörte man schon von weitem, denn die Band war bereits am Spielen. Drinnen war es recht voll, auch wenn drei Viertel der anwesenden Menschen zu der Band gehörte. Es war wahrscheinlich der allererste Auftritt dieser Metall-Kapelle mit dem seltsamen Namen "Thraids" (oder so...), denn die sehr jungen Mitglieder wirkten doch noch sehr unsicher. Vielleicht lag das aber auch daran, dass die eigenen Muttis und Omis mit der Video-Cam davor standen, um diesen Auftritt für die Nachwelt festzuhalten. Der Schlagzeuger ist gerade mal 14, die Sängerin 15, der Rest scheint nicht wesentlich älter zu sein. Das Repertoire schwank gestern von Dio aus den Achzigern bis Nightwish, und zwischendurch immer wieder Böhse Onkelz. Paperlapapp, die Band steht noch ganz an ihrem Anfang, daher auch keine harte Kritik. Gute Musiker, geiler Drummer, die Sängerin sollte allerdings noch ein paar Gesangsstunden nehmen. Insgesamt ein zwar recht steifer, aber sehr mutiger Auftritt, auch wenn ich nun nicht unbedingt ein Fan dieser Musikrichtung bin. Umso glücklicher war ich, als ich eine Stunde später dann wieder in gemütlicher Runde bei Zimmerlautstärke mein Gute-Nacht-Bier trinken konnte.
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Sonntag, 22. März 2009

Bierbörse, die Vierte

..und wieder einmal Bierbörse. Nach stundenlangem Überlegen, wie denn der gestrige Tag denn wohl weitergehen könnte, kam mir der kurze Chat mit dem Lieblings-Emo ganz gelegen und wir entschieden uns, zumindest für ein oder zwei Stündchen nach St. Wendel zur Bierbörse zu fahren. Gesagt, getan. Auch wenn ich es mir gerade auf dem Sofa gemütlich gemacht hatte und ich mich bereits auf einen chilligen Unterhaltungsabend vor dem Fernseher eingestellt hatte, habe ich mich nochmal fertig gemacht, um auf die Piste zu gehen. Um halb neun war ich dann kurz auf ein Bier bei Beate, bevor ich kurze Zeit später mit Steven dann den Bus zum Gasthaus des Vertrauens nahm. Dort angekommen, ging die Bierbörse gerade los, mein Bitburger war gerade bei 1,20€, also beste Bedingungen für einen nett werdenden Abend. Der wurde es dann auch. Es war ziemlich voll, die Stimmung war genial und Onkel Merscher legte erstklassige Partymucke auf. Am Ende des Abends waren gerade mal 10,20€ auf meinem Deckel, doch die genügten durchaus, für meine überaus heitere Stimmung zu sorgen. Mit dem Nachtexpress fuhren wir schließlich ziemlich angetrunken wieder nach Hause, wo wir kurz später erneut bei Beate landeten und noch das eine oder andere Bier konsumierten. Auch wenn der Abend völlig anders als geplant verlief, so war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung, nicht zuhause auf dem Sofa liegen zu bleiben und DSDS zu schauen. Das habe ich dann heute morgen in der Kurzversion via Clipfish nachgeholt und fühle mich immer mehr in Meinung bestätigt: Dominik Büchele wird der neue Superstar!
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Montag, 16. März 2009

Toller Wochenstart nach einem unspektakulären Wochenende

Es war ein wunderbarer Tag heute! Im Gegensatz zu den normalen Montagen, wo alle Menschen diese typische "Scheiß Montag"-Stimmung haben, waren heute morgen fast alle Kollegen in bester Laune, was vielleicht auch ein wenig daran lag, dass unsere Chefin heute morgen in einer Teamrunde gleich mal Lobeshymnen verkündet hatte, wie toll wir doch alle in den letzten Tage gearbeitet hätten. Bla bla, das mag vielleicht zu dem Konzept dieses Ladens gehören, jedenfalls tat es gut und etwas Motivierendes. Der Tag verging im Fluge, die Stimmung war gut, in der Mittagspause gab's Pizza und jetzt gönne ich mir ein kühles Feierabend-Bier und freue mich, morgen früh wieder halbwegs ausschlafen zu können, denn ich muss erst um 11 Uhr wieder im Büro sein.
Das vergangene Wochenende war eher gemütlich. Samstag abend wollte ich eigentlich gar nicht weggehen, da ich die Nächte zuvor ja kaum geschlafen hatte, bin aber dann doch noch kurz vor Mitternacht auf ein Bier bei Beate gewesen. Naja, vielleicht waren es auch zwei oder drei, hab' jedenfalls noch ein paar nette Bekannte getroffen und noch zwei sehr schöne Stündchen dort verbracht. Der Sonntag war wieder einer von diesen typischen Rumgammel-Sonntagen. Ich habe ausgeschlafen und danach erst mal ein paar Stunden nur gefaulenzt, gegammelt eben. Nachmittags war ich kurz zum Fußball schauen im Kaff, war aber auch unmittelbar danach wieder zuhause auf dem Sofa. Abends hatte meine Mutter Besuch und fragte, ob ich zum Essen komme, was ich mir nicht zweimal sagen ließ. Den Abend dann verbrachte ich wie fast jeden Sonntag mit Chips und Bier beim Tatort auf dem Sofa und war auch relativ früh im Bett. Ein relativ unspektakuläres Wochenende also.
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Sonntag, 8. März 2009

Dia-Abend

Ursprünglich wollte ich gestern Abend ja mal zuhause bleiben, eventuell in der Nacht noch ein Gute-Nacht-Bier bei Beate trinken, doch irgendwie war mir langweilig so alleine. Also entschied ich mich dafür, auf zwei oder drei Stündchen nach St. Wendel zu fahren. Dort war allerdings überhaupt nichts los und ich hatte es fast schon bereut, doch noch weggegangen zu sein. Nun hatte ich allerdings zufällig meinen USB-Stick dabei, auf dem fast 800 Fotos aus den letzten Monaten im Gasthaus des Vertrauens waren, die ich Herrn Chef noch für seine Homepage vorbei bringen wollte. Der entschied sich daraufhin spontan, daraus einen lustigen Dia-Abend zu machen und so sahen wir uns gemeinsam die Highlights aus 2 Jahren Merschers an. Der Laden füllte sich im Laufe des Abends ein wenig und irgendwie erkannte sich fast jeder der anwesenden Gäste auf irgendeinem der Fotos wieder. War ziemlich spaßig.
Auf dem Nachhauseweg schaute ich dann noch schnell bei Beate rein. Dort war es zu meinem Erstaunen noch sehr gut gefüllt, so dass ich um ein Haar noch versumpft wäre. Ich glaube, ich war dann so gegen 2 Uhr zuhause...
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