Posts mit dem Label Alte Huber-Zeiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alte Huber-Zeiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 1. August 2009

Hubi sagt "Adieu"!

Liebe Freund/innen der Nacht,
dem Hubi sein Blog verabschiedet sich nach 3 Jahren so langsam von seinen Leser/innen. Ihr konntet in den letzten Wochen ja hier live mitverfolgen, dass sich für mich Anfang Mai plötzlich und aus heiterem Himmel ein Traum erfüllt hat. Der Traum von meinem eigenen kleinen Tresen in meiner eigenen kleinen Kneipe. Diesen Traum, den ich in Köln schon einmal leben durfte und der Ende 2003 für mich ganz plötzlich endete, darf ich ab dem heutigen Tage nun endlich weiter leben, und darauf freue ich mich wie ein kleines Kind. Da ich in Zukunft einiges mit dem Laden und den Gästen vorhabe, steckt natürlich jede Menge Arbeit dahinter, so dass ich für mein Blog ganz einfach keine Zeit mehr habe.
Doch niemals geht man ja so ganz, deshalb bleibt das Blog auch weiterhin online, hin und wieder werde ich auch versuchen, mich mal zu melden, doch in erster Linie werde ich mich verstärkt um meine "Schmiede" kümmern. Was mit dem Hubi ansonsten so hier im Muffland geschieht, könnt ihr selbstverständlich auf der Schmiede-Homepage sehen und lesen. Ich werde mich natürlich bemühen, sämltiche Beweisfotos für die Nachwelt dort festzuhalten:-) Ich bin ja nicht aus der Welt und Internet und Telefon ist auch in weiten Teilen des Saarlandes mittlerweile vorhanden, so dass ich nach wie vor meine Ostfilderner Seifenoper, die zwar gerade einen Schiffbrüchigen zu vermelden hat, weiter verfolge, die Promiwelt beobachte und selbstverständlich am Eurovision Song Contest 2010 dranbleibe.
Also schaut ab und zu mal hier vorbei, hinterlasst den einen oder anderen Kommentar, und wenn ihr mal Lust auf ein Bierchen und noch etwas Benzin im Tank haben solltet, kommt einfach vorbei. Ich sag' nicht "Tschüss!", sondern "Danke" und "Auf Wiedersehen!"
Euer Hubi


Share/Save/Bookmark

Samstag, 18. Juli 2009

Trullala...

♪ ♫ Dem Crissi sei ein Trullala, trullala, trullala...♪ ♫
Allerliebstes Crissili, das Hubi wünscht dir alles Gute zum zum 26.!
Share/Save/Bookmark

Montag, 6. Juli 2009

Cologne Pride '09 - das war's!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das CSD-Wochenende in Köln war einfach nur genial. Wir kamen am Samstag gegen 14 Uhr in Köln an, ich legte auch nur schnell meine Sachen bei meiner Schwester ab und machte mich auch schon auf den Weg ins schwule Geschehen. Strahlender Sonnenschein, Hunderttausende Menschen in der ganzen Stadt, die Stimmung war herrlich. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag am Heumarkt, verfolgten so nebenbei das Bühnenprogramm auf der Hauptbühne, das allerdings sehr zu wünschen übrig ließ. Katharina Frank, ehemalige Sängerin der Rainbirds, kennt heute kein Schwein mehr und braucht auch heutzutage niemand mehr. Elli war mal "Superstar" und tingelt sich seitdem von CSD zu CSD und umgekehrt. Wer's mag... Einziger Lichtblick war Daniel Küblböck. Abends spielten dann irgend eine Karnevalsband aus Köln, die Nikuta natürlich und irgendwann kamen noch Monrose, was wir allerdings Gott sei Dank nicht mehr mitbekamen, da wir unsere Zelte mittlerweile am Alter Markt aufgeschlagen hatten und uns dort auf der Politur-Bühne das Madonna-Musical anschauten. Zwischendurch immer mal wieder Flaschenbier, die Sonne knallte und nahezu alle Menschen waren gut drauf.
Gegen 22h zogen wir weiter Richtung Bermudadreieck, standen irgendwo zwischen den Tausenden Menschen, wanderten zwischendurch auch mal zwischen Mumu und Maxbar hin und her und hatten sehr viel Spaß. Irgendwann brachte ich Hexe Heike zur Bahn und beschloss, dass es für mich auch besser wäre nach Hause zu gehen, denn mein Alkoholpegel war nach 12 Stunden Feiern nicht mehr niedrig. In der Bahn traf ich zufällig meine Schwester, also hatte ich auch keine Angst, mich wieder irgendwo in Ehrenfeld zu verlaufen wie beim letzten Mal:-)(Hier gibt's noch ein paar Bilder)
Den Sonntag ging ich dann etwas langsamer an. Auch wenn ich nicht viel Schlaf abbekommen hatte, so frühstückte ich wenigstens gemütlich, verbrachte den Vormittag bei Carmen auf dem Balkon. Auf die Parade hatte ich irgendwie keine Lust, dennoch machte ich mich gegen 14 Uhr auf in Richtung Neumarkt, wo ich mir mit Sascha und ein paar anderen Leuten einen Teil des Rosenmontagszuges der Parade ansah. Mir war das alles etwas too much, außerdem ist es ja irgendwie jedes Jahr dasselbe. Später am Heumarkt war's dann schon schöner. Im Radio sagten sie was von 1 Million Besuchern, es waren gefühlte 5 Millionen! Überall waren nur Menschen. Menschen, Menschen und nochmal Menschen. Das Bühnenprogramm war ähnlich schlecht wie am Tag davor, leider hatte ich die Moderation von Thore Schölermann und Jo Weil verpasst. Ein Kölsch im Rathausglöckchen, eins im Verquer, ich habe ganz viele liebe Menschen wieder getroffen, die ich nun zum Teil schon 5 Jahre und länger nicht mehr gesehen hatte. Nachdem die Altstadt irgendwann unangenehm voll wurde ergriffen wir die Flucht Richtung Bermudadreieck. Dort wurden wir so langsam eher angenehm voll und verbrachten wir auch den gesamten Abend auf der Straße vor Mumu und ExCorner, irgendwann gewitterte es mal kurz uns es kühlte auf angenehme 25°C ab. Wann ich zuhause war, weiß ich gar nicht mehr so genau, ich glaube es war aber schon gegen eins. Oder so.
+++Update+++
An alle Fans von Daniel Küblböck!
Bitte keine Mails mehr! Ja, ihr dürft die Bilder von Daniel benutzen und könnt damit machen, was ihr wollt! Hab ich doch nur für Euch fotografiert;-) Danke Heike an dieser Stelle nochmal für ihren Beitrag dazu...
Share/Save/Bookmark

Mittwoch, 24. Juni 2009

Mumu wird älter

Fast zeitgleich mit der Eröffnung meiner neuen Kneipe wird meine Nachfolgerin, die Mumu in Köln heute 1 Jahr alt! Auch wenn ich bisher selbst erst zwei- oder dreimal drinnen war, verfolge ich die Entwicklung der Mumu bereits seit der Umbau-Arbeiten damals, bin absolut begeistert und ich finde es klasse, was die Jungs aus dem Laden gemacht haben. Dafür meinen Respekt, herzliche Glückwünsche zum Einjährigen und noch ganz viele schöne Jahre in der Schaafenstraße!
Share/Save/Bookmark

Neue Freiheit

Heute geht nun also wieder ein Zeitabschnitt meines Lebens zu Ende, vielleicht der bisher bedeutungsloseste, auf jeden Fall aber der langweilste in meinem 40-jährigen Hubi-Daseins. 5 Jahre und 7 Monate habe ich nun auf den heutigen Tag gewartet, genauso lang ist es her, dass ich damals nach sieben Jahren unter äußerst seltsamen Umständen meine geliebte Kneipe in Köln auf- bzw. abgeben musste. Von einem auf den anderen Tag war ich damals nicht nur arbeits-, sondern auch wohnungslos, denn meine Wohnung war Bestandteil der Kneipe...oder so. Aus Verzweiflung zog ich damals bei einem Bonner Kumpel in ein WG-Zimmer ein, was bisher mit Abstand die falscheste Entscheidung meines Lebens war. Doch dies ist eine andere Geschichte. Zehn Jahre Köln und ein wunderbares Stück meiner Vergangenheit habe ich damals einfach so hinter mir gelassen, weil ich von ganz vielen Menschen zutiefst enttäuscht wurde.
Ich habe danach lange versucht, mich in Bonn wohl zu fühlen, mich an mein "neues Leben" zu gewöhnen, was mir allerdings drei Jahre lang äußerst schwer fiel, nie so richtig gelang. Ich hatte zwar schnell wieder eine Arbeit, hab auch schnell neue Leute kennengelernt, doch das Gelbe vom Ei war die Ex-Hauptstadt für mich nie. Durch Zufall bin ich dann Anfang 2007 wieder im Saarland gelandet, wo ich die ersten 18 Jahre meines Lebens verbrachte und war positiv überrascht, dass nach zwei Jahrzehnten hier immernoch alles beim Alten war. Irgendwie. In kürzester Zeit traf ich hier ganz viele alte Bekannte von damals, fand neue Freunde, fand eine Stelle, die mir Spaß machte und hatte erstmals wieder Gedanken an so etwas wie eine "Zukunft", und zwar hier! Dass ich mal irgendwann wieder eine Kneipe haben werde, war zwar irgendwie die letzten Jahre immer in meinem Hinterkopf, doch dass dies nun so schnell passieren wird, damit hätte ich nicht gerechnet. Dem Himmel sei Dank dafür! Und dann auch noch die "Schmiede", ausgerechnet der Laden, in dem ich selbst als Jugendlicher damals mein Taschengeld verdient (und ausgegeben) hatte, der Laden, der in den letzten beiden Jahren zu meiner neuen Stammkneipe wurde. Der Laden soll nun meine Zukunft sein, und darauf freue ich mich wahnsinnig.
Heute ist eigentlich mein letzter Arbeitstag im Büro, den ich allerdings blau mache. Ich hab mich gestern von den mir wichtigen Menschen in der Firma verabschiedet und hatte heute ehrlich gesagt keine Lust, mich von diversen anderen Personen noch herzen zu lassen. Frau Chefin hat sich nochmal bedankt für die gute Zusammenarbeit und nach Dienstschluss war ich mit meinen Lieblingskolleginnen noch ein Bier auf meine neue Freiheit trinken. Das war's also, und in wenigen Wochen bin ich wieder Wirt. Ich kann dieses unglaublich schöne Gefühl der Freude auf die Zukunft gar nicht in Worten beschreiben.
Ich habe so viele schöne Ideen und freue mich so wahnsinnig darauf...
Share/Save/Bookmark

Sonntag, 24. Mai 2009

Wieder zuhaus'

Ein wunderbares Wochenende ist vorbei und ich versuche es mal kurz zusammenzufassen. Irgendwie hat sich nichts verändert in meiner ehemaligen Heimat. Die Kneipen gibt es alle noch, auch wenn sie zum großen Teil heute alle anders heißen wie damals, die Leute gibt es größtenteils auch noch, sind teilweise etwas dicker oder älter geworden. Mein Huber heißt jetzt Mumu und ist richtig knuffig geworden. Ich war zwar letztes Jahr kurz nach der Neueröffnung mal da, doch war damals dort noch alles neu und ziemlich kahl. Mittlerweile ist sie richtig gemütlich geworden und schickes schwules Jungvolk hängt da immernoch rum. Ich war so ziemlich der älteste, doch das störte mich nicht, im Gegenteil:-) Begonnen hatten wir die Abende im Rathausglöckchen, wo oder gerade weil Crissi zur Zeit dort am Arbeiten ist. Eigentlich ein ziemlich schäbiger Altstadt-Laden, aber die Musik ist toll - viele, viele bunte Schlager, und Crissi eben. Ich habe in den drei Tagen jede Menge Bekannte von damals getroffen, habe mich tierisch darüber gefreut und wir hatten jede Menge Spaß zusammen. Der Samstag ging auch etwas länger als der Abend zuvor und ich habe dadurch, dass ich keinen einzigen Jägermeister angerührt habe, noch ziemlich alles davon mitbekommen. Und das, obwohl wir nachmittags beim Fußball schon angefangen hatten. Die Fußballkneipen hatten sich gestern trotz sommerlichen Temperaturen eine goldene Nase verdient, schließlich hatten wir selten oder noch nie so einen spannenden letzten Bundesliga-Spieltag wir gestern. Wir schauten im überfüllten St.Michael am Brüsseler Platz, wo ich rein zufällig noch meine alte Freundin Doro traf und mich wahnsinnig freute. Wolfsburg ist neuer Deutscher Meister, entsprechend gut bzw. weil Bayern eben nicht Meister geworden ist, war danach auch die Stimmung in der Stadt, so dass der Nachmittag auch nahtlos in den Abend überging. Ich traf mich um 18h mit Marc im Rathausglöckchen und die Party ging weiter. Steffi hatte ich sieben Jahre nicht mehr gesehen, sie wohnt mittlerweile in Nürnberg und war zufällig an diesem Wochenende auch wieder in Köln. Allerdings gestern nicht all zu lange, da wohl einer ihrer Kräuterlikörchen schlecht gewesen sein muss und sie mit der 112 nach hause fahren musste. Ich war dann mit Marc noch in einem albernen Stricher-Schuppen in der Altstadt und später wieder in der Mumu. Irgendwann nachts bin ich mit dem Taxi nach Hause gefahren, war heute Morgen auch schon sehr früh wieder wach, war Brötchen und Express kaufen und habe erstmal mit meiner Schwester in der Sonne gefrühstückt. Gegen 13 Uhr sind wir dann nach Hause gefahren. Dirk hat uns abgeholt, so dass wir bei knapp 30°C wenigstens nicht mit dem Bummelzug fahren mussten, sondern klimatisiert über die Autobahn düsen konnten.

Nun werde ich mir nochmal die Bilder anschauen, einmal noch an dieses traumhafte Wochenende zurück denken und dann schweren Mutes und mit leichtem Würgegefühl an die kommenden Wochen denken, die ich noch arbeiten gehen muss. Morgen gebe ich im Büro meine Kündigung ab und ab dann werden die Tage, die Stunden und die Minuten gezählt, bis ich endlich wieder meinen eigenen Laden auf- und zuschließen kann.
Share/Save/Bookmark

Samstag, 23. Mai 2009

Köln, Tag 2

Herr B. aus T. ist zwar etwas dicker geworden, aber ansonsten ist alles irgendwie noch wie "damals"
Dieser Laden könnte meine Stammkneipe werden, wenn...
Streicheleinheiten
Der Herr Müller an der idyllischen Großbaustelle Alter Markt
Mein Erlebnisbericht folgt dann, wenn ich wieder zuhause bin. Ehrlich gesagt ist mir das Wetter gerade zu schön zum Posten, außerdem sind die drei Tage, wo ich mal wieder in Köln bin, doch verdammt kurz und ich hab mir noch einiges vorgenommen bis morgen. Der gestrige Abend hatte übrigens ein frühes Ende. Nachmittags war ich bereits mit Crissi und Justin zum Kölsch verabredet und als ich bereits um 18 Uhr meinen ersten Jägermeister trinken musste, war mir völlig klar, dass das nicht lange gut gehen kann. Leider war es gegen 10 Uhr so weit, dass ich nach hause fuhr. Schade eigentlich, denn ich hatte mich riesig gefreut, alle wieder zu sehen: Crissi, Marc, Caro, Marlies, Justin, die Stommels.... hätte gerne noch länger gemacht, doch die 37 Kräuter in dem braunen Giftzeug haben es letztendlich verhindert.
Nun werde ich wohl gleich mal in die Stadt gehen, vielleicht zum Rhein runter, heute Nachmittag ist dann Fußball Pflicht. Danach wird hoffentlich die Nichtmeisterschaft der Bayern gefeiert und der Abend wird wahrscheinlich wie gehabt im Rathausglöckchen begonnen.
Share/Save/Bookmark

Sonntag, 17. Mai 2009

Thekenschlampen

Unter anderem steht auf meiner To-Do-Liste für diese Woche: "Personal?" Schließlich ist unmittelbar nach der Neueröffnung der "Schmiede" unsere Kirmes, und dafür muss nun mal auch Personal her. Eine Bühne, drei Tage Live-Bands, mindestens 1 Bierwagen, die Kneipe... Die Marpinger Marienkirmes ist im Saarland schließlich so bekannt, dass sie sogar bei Wikipedia erwähnt ist und wenn das Wetter mitspielt, schon ein paar Tausen Leute hierher lockt. Dass gutes Kneipen-Personal schwer zu finden ist, ist mir aus der Vergangenheit sehr wohl bekannt, doch in Köln hatte ich es (mit der einen oder anderen Ausnahme) geschafft und ich hatte eine der besten Mannschaften, die man sich vorstellen konnte. Thekenschlampen halt! Nun werde mich also mal umhören und dann zum Vorstellungsgespräch einladen:-)

(Das Foto ist übrigens in keinerlei Verbindung zum Artikel zu sehen! Ich weiß doch, dass heterosexuelle Augen woanders mitessen...)
Share/Save/Bookmark

Sonntag, 10. Mai 2009

Zurück in die Zukunft

Die Sterne hatten also Recht und ich habe tatsächlich den spektakulären Fang gemacht, auf den ich schon seit langem scharf bin, es ist ein Haifisch! Ab dem 1. 8.2009 darf ich mich als stolzen Besitzer der Marpinger "Haifischbar" a.k.a. Sharks bezeichnen und darauf freue ich mich tierisch! Genau fünf Jahre und acht Monate nach Schließung meiner geliebten Huber-Bar in Köln ist es nun endlich wieder so weit und ich darf meinen Traum weiter leben, diesmal hoffentlich länger als sieben Jahre. Zwar wird sich einiges ändern im Gegensatz zu den alten Huber-Zeiten, aber gerade das kribbelt mir so in den Fingern. Es ist nicht mehr Köln, es ist Marpingen, eine 11.000-Einwohner-Großgemeinde im Kreis St. Wendel im Nordosten des Südwestens der Republik. Hier erschien schon einmal die Mutter Gottes und hier ticken die Uhren etwas anders, doch ist mir dies durchaus bekannt, schließlich wurde ich einmal hier geboren und lebe nach 20 Jahren Abwesenheit seit 2007 wieder hier und fühle mich dabei pudelwohl.
Die Geschichte der "Alten Schmiede", so der Name der Kneipe in den ersten 25 Jahren ihrer Existenz, habe ich von Anfang an seit den frühen Achzigern verfolgt, ich war gerade mal 16, als ich damals am Wochenende dort hin und wieder mal den DJ spielen durtfe. Auch habe ich die seit mittlerweile fast zwei Jahre andauernden Gehversuche des Sharks von Beginn an miterleben dürfen und mir auch schon einige Male (leider in meinem alten Blog) meine Gedanken darüber gemacht. Eine Gastronomie kann eben nicht funktionieren, wenn der Laden zirka 140 Tage im Jahr geschlossen ist, wenn man von einem hinter der Theke sitzenden(!) Wirtepaar bedient wird, wenn man den "Kaffee" aus einer Senseo-Maschine serviert bekommt, wenn man seinen Lieblingslikör aus Plastikbechern trinken soll, wenn in der Caipirinha keine Limetten drin sind, wenn man sich nach dem Pinkeln nicht einmal die Hände abtrocknen kann, wenn Drogen verzehrt und verkauft werden und so weiter. Ich unterstelle dem jetzigen Inhaberpaar nun sicherlich keine böswillige Absicht, die beiden sind unheimlich nett und lieb, nur sollten sie in Zukunft besser die Finger von der Gastromie lassen, Punkt.
Was genau nun auf mich und auf die Marpinger Mädels und Jungs zukommen wird, darüber werde ich mir in den nächsten Wochen ganz viele Gedanken machen. Auf jeden Fall wird zu allererst der Namen geändert, um wieder den Bezug zur "Alten Schmiede" herzustellen, die sich in ihren 25 Jahren im gesamten Saarland einen Ruf erarbeitet hat. Mit Schmiede 2.0 ist dieser Bezug wieder hergestellt, sozusagen die allerneueste Version eines etwas schon Bestehenden. Zurück in die Zukunft eben. Es wird auch ganz bald eine Homepage geben, auf der die aktuelle Entwicklung dann täglich nachzulesen ist. Baulich ist von mir erst einmal nichts geplant, außer dass alle herumhängenden Kabel in entsprechenden Kanälen verschwinden. Der Dart-Automat fliegt raus, der Soccer-Tisch kommt in den neuen Tischfußball-Raum, der unmittelbar nach der Kirmes offiziell eröffnet wird. Musiktechnisch wird es in erster Linie die Charts von Coldplay bis Lady Gaga geben, ansonsten den Kram aus den letzten 30 Jahren. No Onkelz, no Hip Hop, Punkt! Es wird weiterhin jedes Wochenende Bundesliga via Premiere geben, Mottoparties sind geplant und ganz viele daily Specials. Und die Gäste? Da lasse ich mich selber mal überraschen und hoffe inbrünstig, dass ganz viele ehalige Schmiede-Gänger wieder "heim" kommen, ganz viele Sharks-Gäste da bleiben und ganz viele neue Leute sich in der neuen Schmiede wohlfühlen werden.
Ich freue mich wahnsinnig, werde in der nächsten Woche noch einmal meiner alten Heimat Köln einen Abschiedsbesuch abhalten und dann wird mit Power durchgestartet in die Zukunft!
Share/Save/Bookmark

Montag, 4. Mai 2009

Ein Stück Geschichte

Aus gegebenem Anlass habe ich heute mal ein wenig aufgeräumt und diese wunderbare Erinnerung an mein früheres Leben gefunden, das ist ein Teil der Außenwerbung meiner früheren Kneipe. Ich wollte damals gar nichts mitnehmen, was mich eventuell sentimal werden lässt, wenn ich an die Zeit in Köln zurück denke, außer meinem Rechner mit der ganzen Musik und eben dieser Außenwerbung. Darauf hatten damals, am 30. November 2003 alle meine Freunde in teils witzigen, teils rührenden Widmungen ein Andenken für die Ewigkeit hinterlassen. Sollte ich irgendwann in meinem Leben nochmal meinem eigenen Tresen stehen dürfen, wird mich dieses Stück Hubi-Geschichte mich dort Tag für Tag an diese wunderbare Zeit am Rhein erinnern.
Share/Save/Bookmark

Sonntag, 3. Mai 2009

Der 2. Mai 2009.

Der 2. Mai 2009 könnte zu einem sehr bedeutenden Tag in meinem Leben werden. Gestern bekam ich überraschend einen Anruf, der mein Leben ganz bald schon gründlich verändern könnte. Vielleicht wird auch ganz bald schon mein größter Traum wahr und es tritt eine wunderbare Wende in meinem Leben ein. Vielleicht. Bis das alles jedoch spruchreif und zum Niederschreiben ist, darf ich vorerst noch weiter träumen und Illusionen haben. Jedenfalls bin ich auf dem besten Wege, mich bald wieder zu den glücklichsten Menschen dieses Universums zählen zu dürfen.
Share/Save/Bookmark

Freitag, 24. April 2009

Glückshormone

Einen schönen guten Tag zusammen! Glückshormone, Frühling und und ein Wiedererleben früherer Glücksgefühle bestimmen heute meinen Zustand. Die Arbeit war toll und vor allem kurz, denn ich hatte anstatt um 18 Uhr bereits um 15 Uhr Feierabend. Obwohl ich morgen arbeiten muss, verspürte ich schon so ein kleines bisschen Wochenende. Am Bahnhof traf ich den Lieblings-Emo, der jetzt übrigens gar kein Emo mhubiehr ist sondern ganz kurze Haare hat. Mit ihm verabredete ich mich für gleich im Gasthaus des Vertrauens, wo ich mich gleichzeitig mit meiner alten Kölner Bekannten Horny treffen werde, der gerade für drei Tage im Saarland weilt. Hier geht es dann wohl erst morgen Abend weiter, denn ich denke, dass ich mich morgen nach Feierabend erst einmal etwas hinlegen werde. So 'ne ganze Woche Frühdienst macht sich am Wochenende halt schon bemerkbar. Ich bin ja schließlich nicht mehr der Jüngste... So, nun aber auf zur Karaoke-Party! Das Hubi wünscht ein schönes Wochenende!
Share/Save/Bookmark

Mittwoch, 22. April 2009

Stimmen aus der Vergangenheit

Den heutigen Abend hatte ich nun völlig anders geplant. Ich habe mir heute mal so einige Gedanken über mein derzeitiges und mein zukünftiges Leben gemacht und wollte darüber auch etwas schreiben. Seit ein paar Tagen kommen mir immer wieder Gedanken durch den Kopf, ob diese täglich-grüßt-das-Murmeltier-Tagesabläufe das sind, was ich eigentlich möchte. Wohl eher nein, wird jetzt jeder schreien, der mich auch nur ansatzweise zu kennen glaubt. Vielleicht ist es ja mal wieder Zeit, sich zu verändern. Vielleicht geht auch dieses Jahr noch ein großer Traum in Erfüllung und alles wird gut.
Nun ja, ich bin um halb fünf in St. Wendel angekommen, fuhr mit dem Bus Richtung Feierabend nach Hause, als ich glaubte, eine Fata Morgana zu haben. Ich dachte, nein ich war mir sicher, meinen Freund als alten Huber-Zeiten Horny mit Gepäck bepackt in der Stadt gesehen zu haben. Kaum zuhause angekommen, musste ich ihn natürlich sofort mal anrufen. Nebenbei gesagt, ich habe e-Plus, da funktionierte heute alles;) Ich habe mich tierisch gerfreut, dass Horny tatsächlich hier ist und wir haben gleich mal einen kleinen Wiedersehens-Abend vereinbart für kommenden Freitag. Der letzte ist eigentlich noch gar nicht so lange her.
Kaum aufgelegt, rief Hexe Heike an - über Festnetz übrigens, da funktionierte heute auch alles;) Mit der hatte ich ebenfalls schon Monate lang nicht mehr telefoniert, weswegen ich auch schon seit Wochen ein schlechtes Gewissen mit mir trug. Folglich gab es sehr viel zu erzählen, denn nicht nur bei mir hat sich ja im letzten Jahr einiges verändert, auch bei ihr ist vieles Schönes und weniger Schönes passiert... Obwohl ich mich tierisch gefreut habe, die Stimme meiner ehemaligen Kollegin aus Bonn wieder gehört zu haben, war's das dann trotzdem mit dem frühen Feierabend, denn es war bereits 21 Uhr nach dieser ganzen Telefoniererei. Schon seltsam, ich wollte über die Zukunft schreiben, und schreibe über Stimmen aus der Vergangenheit...

Nun werde ich noch ein Stündchen fernsehen und mir dabei in Ruhe überlegen, ob ich am Donnerstag mitfahren soll in eine unserer Niederlassungen irgendwo in die Eifel, um dafür von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends unterwegs zu sein oder nicht.
Share/Save/Bookmark